Montag, 4. März 2013

Sprache und Prägungen

Unsere heutige Verwendung des Begriffes „Umwelt- und Naturschutz“ suggeriert uns, dass wir diese tatsächlich schützen könnten.

Wir bringen damit eine Überheblichkeit zum Ausdruck, die es in der Menschheitsgeschichte bis dahin nicht gegeben hat. Zuvor haben Menschen immer die Natur als überlegen anerkannt und selbstverständlich wird die sich ständig verändernde und sich entwickelnde Natur uns in jedem Fall überleben, wir sind lediglich ein Teil dieser Geschichte.

„Umwelt- und Naturschutz“ ist unbestritten sinnvoll, sollte jedoch richtig eingeordnet werden als der eigennützige Versuch, eine Welt zu erhalten in der wir überleben können.

Wenn wir darüber hinaus jedoch zurückkehren zu Respekt und einem Verständnis von Natur als immerwährende und uns überdauernde Kraft, so können wir uns einordnen, wieder verknüpfen und hieraus Energie schöpfen.

Beobachten wir in einem ruhigen Moment an den Küsten Mallorcas das unablässige Wirken des Meeres, so können wir von beidem ein wenig spüren – dem langen Atem der Natur in dem das Wasser den Küstenfelsen bearbeitet und zugleich diese gewaltige Energie die darin Ausdruck findet.


Foto: Cap Blanc, Mallorca (D.Rapp für www.genius-loci-fsm.com
)

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